Über die Gemeinde

Die Gemeinde Nevojice liegt 20 Km südlich von der Bezirksstadt Vyškov, 35 Km östlich von der Landeshauptstadt Brno/Brünn und 4 Km östlich von der Stadt Bučovice. Die Anzahl der Einwohner beträgt 417. Die Ortschaft wurde erstensmal 1353 erwähnt. Nach dem Namen sollte die Gemeinde um den 11. bis zum 12. Jahrhundert gegründet werden. Die grösste Dominante der Gemeinde ist St.Nikolauskirche. Die Geschichte der Pfarrkirche in Nevojice reicht wahrscheinlich bis zu den unmittelbaren Anfängen der Siedlung . Die Kirche ist urkundlich 1378 erstensmal erwähnt. Die Gründung der Kirche wurde wahrscheinlich mit der paar Meter südlicher der Kirche stehenden, im jetzigen Pfarrgarten befindlichen Feste verbunden.Die Einweihung der Kirche gehört zu alten Einweihungen, die bis zum 13. Jahrhundert oder noch früher stattfanden. Während des Dreissigjährigen Krieges wurde die Kirche von schwedischen Söldnern ausgeplündert und ausgebrannt. Nach mehr als zwanzig Jahren beendeten die restlichen Einwohner mit materieller Hilfe des Besitzers des Gutes den Wiederaufbau der Kirche. Bis 2008 diente als Dominante der Gemeinde die letzte der Linden,die von Schuljugend im Frühling 1889 zum Gedächtnis des 40. Regierungsjubiläums vom Kaiser Franz Josef I. ausgepflanzt wurde.Die Linde wurde am 1. März 2008 durch einen heftigen Sturm umgerissen ( Die Kirche ist Kulturdenkmal).
Weitere Sehenswürdigkeiten : Lourdes-Marienstatue, Gefallenendenkmal, Kreuz bei der Brücke über die Litava/Leitha, Rotes Kreuz, Jubiläumsstein. Nach zwanzig Minuten leichter Steigung aus der im Kompex des Ždánicer Laubwaldes befindlichen Gemeinde gibt es ein Netz von befestigten, zum Radfahren geeigneten Waldwegen mit dem Ziel in Haluzice,Kyjov, Lovčice,Ždánice und Bučovice, auf dem Kammweg im Ždanicer Wald bis zu Lovčičky,Bošovice und Rajhradice. Zum Wandern gibt es im Ždanicer Wald sorgfältig markierte Wanderrouten. Im Sommer kann man Pilze sammeln, während im Winter Langlaufski fahren.
Die Ziele von Wanderrouten von Nevojice aus befinden sich in Haluzice,Bukovany, Lovčice, Ždánice und Kloboučky. Nördlich der Gemeinde liegen kleinere Laubwald-Gebilde auf den Ausläufern des Orlovice-Litenčicer Hügellandes. In einem Waldtal, etwa eine halbe Stunde südlich der Gemeinschaft, liegt das Sommerferienlager "Jitřenka / Morgenstern" mit Freibad. In der Gemeinde lebt immer noch die Tradition vom "Klopfen" in der Vorosterwoche, "Osterprügeln" am Ostermontag sowie auch Faschingszug der Masken mit Bärenführen.
Im nördlichen Teil des Katasters befinden sich Naturschutzgebiete Malhotky, Roviny und Hašky mit pontisch-pannonischer Flora. Seit 1998 ist die von der Bushaltestelle zum Forstgebäude führende Linden- und Kastanienallee auch zum geschützten Naturgebilde erklärt worden.
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Freitag
16.11.2018
Otmar

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